Snowboard Freestyle
In der Disziplin Freestyle bringt der Snowboarder seine Kreativität zum Ausdruck. Das Wort Freestyle bedeutet übersetzt "freier Stil". Dies bedeutet ursprünglich, dass jeder so fahren kann, wie er will. Bei professionellen Bewerben werden Sprung (Spins, Grabs), Ausführung und Landung im Vordergrund bewertet und mit Punkten angegeben.
Im Freestyle gibt es die Disziplinen Straight Jump (Big Air), Halfpipe, Quarterpipe und Slopestyle.
Straight Jump/Big Air
Bei einem Straight Jump (auch Big Air genannt) handelt es sich um einen großen Kicker, über die die Snowboarder springen und versuchen, dabei möglichst schwierige Tricks zu machen. Bewertet wird dies von Judges (Punktrichtern) in den Kategorien Style, Schwierigkeit, Höhe des Tricks und Landung. Ein Beispiel für Veranstaltungen dieser Art ist der Air & Style Contest.
Halfpipe
Wie auch beim Skateboardfahren gilt sie als Königsdisziplin im Freestyle. In der Halfpipe versuchen die Snowboarder 5-10 verschiedene Tricks in einem Lauf (Run) zu machen. Bewertet wird von den Judges die Schwierigkeit der Tricks, die Höhe, die Art der Ausführung, der Style und die Reihenfolge, in der die Tricks
gemacht werden. Halfpipe ist seit 1998 (Nagano) eine olympische Disziplin.
Quarterpipe
Die Quarterpipe besteht im Gegensatz zur Halfpipe nur aus einer Wall, kann daher auch nur einmal angesteuert werden. Sie ähnelt einem Kicker, dessen Ende mit einem Winkel von 90° in die Höhe ragt. Nach dem Sprung landet der Snowboarder idealerweise annähernd auf dem Punkt, an dem er weg gesprungen ist. Auch hier werden die Schwierigkeit der Tricks, Style und vor allem die Höhe bewertet. Die größte Veranstaltung in dieser Disziplin ist die Arctic Challenge, welche in Norwegen jährlich ausgetragen wird.
Slopestyle
Ein Slopestyleparcours kann man mit einem Skatepark vergleichen. Es gibt Obstacles wie Kicker, Hips, Boxen und Rails (Geländer) in verschiedensten Variationen. Der Parcours ist so gestellt, dass die Snowboarder viele Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Bei einem Contest wird darauf geachtet, wie der Snowboarder die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er macht und wie er sie ausführt.
Freestyle-Skiing (Freeskiing)
Disziplinen
Freestyle-Skiing lässt sich, wie im Freestyle Snowboarden, in drei Disziplinen unterteilen:
Halfpipe: In einer Halfpipe zeigt man Sprünge, Tricks und Manöver. Punkte gibt es für die Schwierigkeit, Style und die Ausführung.
Big Air: Bei einem Big Air handelt es sich um einen großen Kicker, über die die einzelnen Freeskier springen und dabei versuchen, möglichst schwierige Tricks zu machen. Bewertet wird von den Judges der Style, Schwierigkeit, Höhe und Landung der Tricks. Ein Beispiel für Veranstaltungen dieser Art ist der King Of Style Contest in Stockholm.
Slopestyle: Beim Slopestyle gibt es verschiedenste Obstacles wie Kicker, Hips, Boxen und Rails, die so gestellt sind, dass die Freeskier viele Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Bei einem Wettbewerb wird darauf geachtet, wie der Fahrer die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er macht und wie er sie ausführt.
