In Mailand begann für die Wettkampfkletterer Ende April der Weltcup mit jeweils einer Entscheidung im Bouldern und Speed. Dabei gab es bei den Herren im Bouldern einen österreichischen Doppelsieg durch Kilian Fischhuber und Jakob Schubert. Die DAV-Kletterer waren nicht auf den vorderen Plätzen vertreten.
Fischhuber toppt alle Boulder im Finale
Ohne den Ausnahmekletterer Adam Ondra ging der erste Boulder-Weltcup des Jahres über die Bühne. Und hier setzten die Österreicher eine erste starke Duftmarke. Kilian Fischhuber war sowohl in der Qualifikation als auch im Halbfinale immer Herr der Lage und kletterte auch im Finale souverän. Der Österreicher konnte alle kniffligen Aufgaben an der Wand lösen und schaffte es als einziger Athlet im Finale, alle vier Boulder zu toppen. Damit gewann Fischhuber verdient den Wettkampf. Zweiter wurde überraschend Jakob Schubert, der drei von vier Boulder toppte und damit nur von Fischhuber geschlagen wurde. Das hatte er sicher vor dem Event nicht gedacht. Auf den dritten Platz kam Rustam Gelmanov aus Russland, der ebenfalls drei Boulder toppte, aber einige Versuche mehr als Schubert brauchte. Die sechs Finalteilnehmer komplettierten Guillame Glairon Mondet (FRA), Dmitry Sharafutdinov (RUS) sowie Tsukuru Hori (JPN).
Jain Kim mit beeindruckender Leistung im Finale
Auch bei den Damen war Österreich auf dem Podium vertreten, wenn auch nicht ganz oben. Anna Stöhr zeigte in allen Runden ihre starke Form und toppte im Finale zwei Boulder, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Geschlagen wurde Stöhr nur von der Koreanerin Jain Kim, die im Finale eine sehr gute Leistung ablieferte und als einzige Athletin drei Tops schaffte im Finale. Ebenfalls zwei Tops, aber mehr Versuche als Stöhr benötigte die Drittplatzierte, Melissa Le Neve aus Frankreich.
Anna Stöhr



Jakob Schubert Jain Kim
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